Heede (Emsland – Bistum Osnabrück)

Am Abend des 1. November 1937 hatten Grete Ganseforth, ihre Schwester Maria und die Freundinnen Susanne und Anni auf dem Friedhof von Heede (Emsland) die erste Erscheinung der Gottesmutter. Nach anfänglicher großer Skepsis des Pfarrers und der Familien der Kinder erfuhren diese doch bald deren Unterstützung.

Die Gottesmutter offenbarte sich am 5. April 1939 den Seherkindern als,,Königin der Armen Seelen“ und „Königin des Weltalls“.

Die Erscheinungen dauerten bis zum 3. November 1940. JedesKind erhielt von der Gottesmutter eine persönliche Botschaft, und zwar so, dass die jeweils anderen drei Freundinnen sie nicht hören konnten. Sie verabschiedete sich mit dem Segen und der Bitte, gottergeben und brav zu bleiben und oft und gerne den Rosenkranz zu beten. Sie sagte:,,Auf Wiedersehen im Himmel!“

Doch waren die Widerstände und die fürchterlichen Schikanen des NS-Regimes sehr groß. Grete Ganseforth (geboren 1926) wurden 1947 bettlägerig krank. Sie konnte nicht einmal für kurze Zeit aufstehen. Maria nahm das freiwillige Angebot von Grete an, sich ihr als Opfer für die Sünder hinzugeben. Aufopferungsvoll trug sie die fünf Wundmale unseres Heilands an den Händen, an den Füßen und an der Seite.

In Heede findet seit dem 3.11.1973 am ersten Wochenende im November eine Eucharistische Sühnenacht für die Armen Seelen statt, zu der wir bereits seit vielen Jahren herzlich einladen.